Bamberg empfängt Würzburg zum nächsten Brose-Frankenderby

Bamberg gegen Würzburg – der letzte Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga hält nochmal ein Brose-Frankenderby bereit. Und was für eins. Während Brose Bamberg bereits sicher Tabellenfünfter ist, geht es für Würzburg am Sonntag (18 Uhr, live auf MagentaSport.de) um nichts weniger, als den letzten Playoffplatz. Die Partie wird präsentiert von der LVM Versicherung.

Dass es zu einem Endspiel kommt, dafür sorgte s.Oliver Würzburg am Freitag selbst. Durch einen 80:75-Erfolg über die Telekom Baskets Bonn haben die Unterfranken nun das Erreichen der Postseason in der eigenen Hand. Ein Sieg – und sie sind durch. Eine Niederlage – und es kommt darauf an, wie Braunschweig gegen Bayreuth spielt. Sollten die Niedersachsen nämlich gewinnen, dann wären sie drin. Im Klartext bedeutet das: Denis Wucherer wird und kann nicht experimentieren und taktieren. Würzburg muss Vollgas geben. Gegen Bonn klappte das über weite Strecken der Partie gut. Am Ende war es neun Sekunden vor Schluss Skyler Bowlin, der den Dreier zum Sieg markierte. Fraglich ist in jedem Fall, mit welchem Personal Würzburg die rund 100 Kilometer lange Reise antreten wird. Gegen Bonn fehlten Hulls, Olaseni, Obiesie, Richter und Loncar jeweils verletzt. Dennoch sind die Unterfranken gefährlich, da sehr ausgeglichen. Vier Spieler punkten über die Saison gesehen zweistellig: Hulls (12,9), Cooks (11,8), Oliver (11,7) und Wells (11,0). Bester Rebounder der Mannschaft ist Xavier Cooks mit 5,9 im Schnitt, bester Assistgeber Cameron Wells mit 5,7. Vor allem von jenseits der Dreierlinie ist der amtierende Vize-Champion des FIBA Europe Cups bärenstark. 40,2 Prozent bedeuten ligaweit Rang drei.

Für Brose Bamberg geht es, anders als für die Gäste, zumindest tabellarisch um nichts mehr. Durch den Sieg im Oberfrankenderby in Bayreuth stehen der fünfte Platz und das Viertelfinale gegen RASTA Vechta bereits fest. Dennoch gilt es natürlich für den amtierenden Pokalsieger, die Leistung aus Bayreuth zu kompensieren und weiter zu verbessern. Gegen Oldenburg unter der Woche war in Sachen Einstellung, Kampf und Leidenschaft bereits ein deutlicher Fortschritt erkennbar, der ging in Bayreuth nahtlos weiter. Am Ende stand ein vor allem durch das gesamte Team gewollter 90:79-Sieg. Bester Werfer war Bryce Taylor mit 19 Punkten, davon alleine zwölf durch vier getroffene Dreier. Aber auch im Rebound ging es für Bamberg aufwärts, sicherte man sich 14 am offensiven Brett und gewann das Duell mit 38:30. Und noch zwei Punkte waren mit ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg: Brose leistete sich lediglich sechs Ballverluste und blieb zudem fehlerfrei von der Freiwurflinie (17/17). Bester Bamberger Werfer über die gesamte Saison gesehen ist Tyrese Rice (15,8), dicht gefolgt von Augustine Rubit (14,8). Cliff Alexander – gegen Bayreuth mit neun Rebounds – greift im Schnitt bislang 5,6 pro Partie, Tyrese Rice verteilt 6,1 Assists.

Federico Perego: „Bayreuth war nach Oldenburg der nächste Schritt in die richtige Richtung. Wir wollen gegen Würzburg weiter nach vorne marschieren, ehe dann die Playoffs beginnen. Sie sind eine sehr schwer zu spielende Mannschaft, da sie viele Akteure haben, die ein Spiel entscheiden können. Sie standen im Finale des Europe Cups, haben also auch international ihre Klasse unter Beweis gestellt. Zudem müssen sie gewinnen, um die Playoffteilnahme in der eigenen Hand zu behalten. Sie werden also hochmotiviert anreisen. Wir müssen von der ersten Minute an dagegenhalten. Nur dann werden wir eine Chance haben.“

Nach der Partie gegen Würzburg – die es diese Saison übrigens bereits zweimal gab, jeweils mit dem besseren Ende für Brose – hat Brose Bamberg das erste Mal seit dem 22. März mehr als fünf Tage Pause zwischen zwei Spielen. Am kommenden Sonntag geht es in Vechta ins erste Playoff-Viertelfinale, ehe die Rastaner dann am darauffolgenden Mittwoch in Bamberg zu Spiel zwei zu Gast sein werden.

Über die LVM Versicherung:

In der mittlerweile achten Saison steht die LVM Versicherung als Silber Sponsor und offizieller Versicherungspartner eng und vertrauensvoll an der Seite von Brose Bamberg. Initiiert wurde die Partnerschaft von der LVM-Agentur Porfert & Maier aus Bischberg. Inzwischen sind vier weitere LVM-Agenturen aus der Region, unterstützt von der LVM Versicherung VVaG, an der Werbegemeinschaft beteiligt: Uwe Buchner aus Forchheim, Thomas Krappmann aus Untersiemau, Horst Oeser aus Höchstadt/Aisch und Alexander Stöcklein aus Bamberg. "Ich kann allen Unternehmen nur empfehlen, Brose Bamberg zu unterstützen – es lohnt sich, denn es macht nicht nur Spaß, die Spiele von Brose Bamberg zu sehen, sondern vor allem ist es eine Freude, neue Freunde und Geschäftspartner durch den Basketball zu gewinnen. Durch das Hospitality-Angebot und die zahlreichen Business Club Events können wir unser Netzwerk ständig erweitern und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Team rund um Arne Dirks", so Ronald Maier.

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