Brose Bamberg empfängt zum Saisonendspurt Oldenburg

Brose Bamberg empfängt am 32. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga (20.30 Uhr, live auf MagentaSport.de) die EWE Baskets Oldenburg. Das Spiel des Tabellenfünften gegen den -zweiten wird präsentiert von der DB Regio.

Der Saisonendspurt ist in vollen Zügen. Am Mittwoch gegen Oldenburg, am Freitag in Bayreuth, am Sonntag Zuhause gegen Würzburg – dann ist die Hauptrunde für Brose Bamberg erledigt und die Playoffs stehen an. Auf welchem Platz die Bamberger in diese gehen werden, steht zumindest praktisch noch nicht fest. Es läuft jedoch alles auf den fünften Rang hinaus, was ein Viertelfinale gegen Vechta bedeuten würde. Zunächst aber muss der Fokus auf den ausstehenden drei Partien liegen, denn die werden schwer genug. Die EWE Baskets Oldenburg spielen eine sensationelle Saison, stehen mit nur fünf Niederlagen auf Tabellenplatz zwei, benötigen aber noch einen Sieg aus den verbleibenden drei Spielen, um diesen zweiten Rang auch sicher nach der Hauptrunde zu behaupten. Der Mannschaft von Mladen Drijencic kommt bislang sicherlich zugute, dass der Verein nicht international aktiv ist, sich also ausschließlich auf die Bundesliga konzentrieren kann.

Oldenburg ist eine Offensivmaschinerie, die im Schnitt über 92,2 Punkte erzielt und damit mehr, als jedes andere Team der Bundesliga. So verwundert es nicht, dass gleich fünf Spieler durchschnittlich zweistellig scoren: Cummings (20,4), Mahalbasic (13,5), Paulding (13,3), Boothe (11,7) und Massenat (11,2). MVP-Kandidat Cummings ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Er initiiert die Systeme und findet, wenn er nicht selbst abschließt, immer den freien Mann. Das ist meistens der Österreicher Rasid Mahalbasic, dem diese Saison bereits drei Triple-Double gelungen sind. Dazu kommt Dauerläufer Ricky Paulding (31:26 Minuten im Schnitt), der auch mit seinen nunmehr 36 Jahren ein Aktivposten im Spiel der Niedersachsen ist. Alles in allem sind die Oldenburger extrem tief besetzt, jeder kann Verantwortung und Scoring übernehmen. Im Hinspiel vor knapp vier Wochen waren es vor allem die Dreier, die Brose beim 89:100 auf die Verliererstraße brachten. Während Bamberg nur fünf von 20 Versuchen traf, netzte Oldenburg zehn von 27 ein. Zudem holten die Gastgeber damals 39 Rebounds, 14 davon am offensiven Brett. Wie erwähnt ist Cummings der Topscorer der Niedersachsen mit im Schnitt über 20 Punkten. Mahalbasic greift mit durchschnittlich 8,9 die meisten Rebounds und verteilt mit 4,6 – noch vor Cummings (4,4) – auch die meisten Assists.

Brose Bamberg geht aus harten letzten Wochen in den Saisonendspurt. Platz vier beim Champions Final Four ist natürlich nicht das, was sich Verein, Mannschaft und Trainerteam vorgestellt hatten. Auch wenn es nach der Saisonanfangsphase schon ein enormer Erfolg war, überhaupt beim Finalturnier dabei gewesen zu sein, stand am Ende doch eine enorme Enttäuschung ob des Auftretens und Abschneidens. Viel Zeit zum Aufarbeiten und Analysieren blieb indes nicht. Direkt nach der Rückkunft am Montagnachmittag ging es in die Trainingshalle, um sich auf die anstehenden Spiele vorzubereiten. Ob die nur kurze Zeit der Frustbewältigung gut oder schlecht ist, wird sich weisen. Fakt ist: jeder in Mannschaft und Verein ist sich bewusst, dass Auftritte wie gegen Bologna und Antwerpen nicht mehr vorkommen dürfen. Gegen Oldenburg wäre also ein Anfang, zumal die Gesamtbilanz – vor allem Zuhause – deutlich für Brose spricht. Von 31 Aufeinandertreffen konnte Bamberg 23 gewinnen, zuletzt in der vergangenen Saison mit 95:82. Broses Bester damals war Augustine Rubit mit 25 Punkten. Der gehört nach wie vor zu den erfolgreichsten Werfern beim Pokalsieger. Nach Tyrese Rice (15,4) erzielt Rubit durchschnittlich bislang die meisten Zähler (14,6). Hinter Cliff Alexander (5,5) ist er zudem der zweitbeste Rebounder (5,2). Bester Assistgeber ist Tyrese Rice, der am Wochenende zum wertvollsten Spieler der Basketball Champions League Saison gewählt wurde, mit 6,3 im Schnitt.

Federico Perego: „Wir müssen das letzte Wochenende vergessen und nur noch nach vorne schauen. Die Playoffs stehen an. Doch zunächst haben wir noch drei ganz schwere Spiele vor uns, die uns aber perfekt auf die Postseason einstimmen werden. Mit Oldenburg kommt morgen eines der Teams, die momentan mit den besten Basketball in Deutschland spielen. Wir sind aktuell in einer schwierigen Phase. Ähnlich wie im Januar. Ich bin mir aber sicher, dass, genauso wie vor ein paar Monaten, ganz Freak City zusammenstehen und uns die nötige Energie geben wird, die es für die letzten Wochen der Saison braucht.“

Nach Oldenburg ist vor Bayreuth (Freitag, 19 Uhr) und vor Würzburg (Sonntag, 18 Uhr). Danach bleibt eine knappe Woche zum Durchschnaufen und Akkus aufladen, ehe am Wochenende 18./19. Mai das erste Playoff-Viertelfinale ansteht.

Foto: Ulf Duda

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