Brose Bamberg gewinnt gegen Nymburk

Brose Bamberg hat die Vorrunde der Gruppenphase der Basketball Champions League mit einem Sieg beendet. Bei CEZ Nymburk behielt das Team von Ainars Bagatskis mit 84:78 die Oberhand. Brose lag zwischenzeitlich mit acht Punkten zurück (52:60, 24.), verbesserte sich Ende des dritten und im vierten Viertel aber in der Verteidigung und brachte den vierten Erfolg im siebten Spiel damit nach Hause. Bester Bamberger Werfer war Augustine Rubit mit 22 Punkten. Elias Harris schrammte mit 13 Zählern und neun Rebounds nur knapp an einem Double-Double vorbei.

Ainars Bagatskis: „Wir waren gut auf Nymburk eingestellt, wussten, dass sie in der Verteidigung ein ums andere Mal unaufmerksam spielen. Das haben wir offensiv ausgenutzt. Mitte des dritten Viertels und das vierte hindurch haben wir dann selbst unsere Defense stabilisieren können. Unsere Erfahrung hat am Ende dann dafür gesorgt, dass wir immer ruhig geblieben sind.“

 

Den besseren Beginn ins Spiel erwischten die Hausherren (1:5, 1.). Heckmann, Zisis, Rubit und Jelovac sorgten jedoch anschließend für einen 9:0-Lauf und damit einen Fünf-Punkte-Vorsprung (10:5, 2.). Den egalisierte Nymburk zwar kurz darauf, Brose antwortete seinerseits aber wieder mit sechs Punkten in Folge. Nach sechseinhalb Minuten war es Elias Harris mit einem Dreipunktspiel, der für die bis dato höchste Bamberger Führung zuständig war: 19:12. Am Ende des ersten Viertels war diese auf drei Zähler geschrumpft, nachdem die Tschechen Ende des Abschnitts nochmals einen 6:0-Run hinlegen konnten. Nach zehn Minuten führte Brose mit 23:20.

 

Die ersten Minuten des zweiten Viertels waren ausgeglichen. Zwar konnte Nymburk immer wieder ausgleichen, Brose hatte aber im Gegenzug immer die passenden Antworten parat, so dass die Bamberger, angefeuert von 200 mitgereisten Fans, vorne blieben (30:32, 14.). Pavel Pumprla war es dann, der per Dreier die Hausherren erstmals seit der Anfangsminute wieder in Führung brachte, Bohacik und Myers bauten sie bis Mitte des Viertels auf fünf Punkte aus: 32:37. Brose kämpfte sich durch fünf Zähler in Folge durch Nikos Zisis wieder ran (37:37, 17.). Es blieb bis zur Pause eine umkämpfte Partie, die Bamberg mit drei Punkten Rückstand in die Kabine gehen ließ: 43:46.

 

Keines der beiden Teams konnte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit absetzen. Elias Harris brachte Brose nach 22 Minuten mit 50:48 in Front, musste dann allerdings mit ansehen, wie Nymburk vier Dreier in Folge versenkte und mit acht Punkten, nachdem Rice zwischenzeitlich getroffen hatte, davonziehen konnte (52:60, 24.). Wiederum Harris war es, der seinerseits kurz danach den Dreier traf. Und als Bryce Taylor zweieinhalb Minuten vor Viertelende ebenfalls von jenseits der 6,75m-Linie erfolgreich war, war Brose wieder dran: 60:62. Vor dem Schlussabschnitt betrug der Bamberger Rückstand beim 62:65 drei Zähler.

 

Stevan Jelovac war für die ersten Punkte im letzten Viertel zuständig (64:65, 32.). Augustine Rubit und vier Zähler von Nikos Zisis holten die Führung für Brose zurück (68:67, 34.). Wiederum Zisis baute sie Mitte des Viertels per Dreier auf vier Punkte aus: 73:69. Aber Nymburk blieb dran, war vor allem von der Freiwurflinie sicher und ging seinerseits wieder in Front (73:75, 36.). Moral war jetzt auf Bamberger Seite gefragt. Elias Harris besorgte per Dreipunktspiel zwei Minuten vor Ende das 78:75. Nymburk kam durch getroffene Freiwürfe zwar nochmal bis auf einen Zähler ran, 20 Sekunden vor Ende aber machte Rubit ebenfalls von der Linie den Deckel drauf, den Cliff Alexander mit der Sirene noch zum 84:78-Endstand festzurrte.

 

Brose Bamberg:

Rice 9, Zisis 14, Jelovac 9, Stuckey 2, Schmidt 1, Olinde dnp, Harris 13, Rubit 22, Alexander 2, Heckmann 7, Taylor 5, Kulboka

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