Brose Bamberg gewinnt in Bandirma und steht im Viertelfinale

Brose Bamberg gewann auch das Achtelfinalrückspiel gegen Banvit BK mit 88:85 und steht damit im Viertelfinale der Basketball Champions League. Dort trifft der amtierende Pokalsieger auf AEK Athen. Das Hinspiel findet dabei am 27. März statt. Tickets gibt es ab sofort unter tickets.brosebamberg.de.

In Banvit war es bis zum Ende eine enge Kiste. Nach dem Hinspielsieg (81:79) hätte sich Brose auch eine knappe Niederlage leisten dürfen. Doch soweit wollten es die Mannen von Federico Perego nicht kommen lassen. Zwar verspielten sie einen zwischenzeitlichen Elf-Punkte-Vorsprung (46:35, 19.) und es stand eine Minute vor Schluss 81:81-Unentschieden. Am Ende aber behielten Hickman und Rice die Nerven an der Freiwurflinie und sicherten so den Bamberger Erfolg. Bester Werfer war denn auch Tyrese Rice mit 32 Punkten.

Federico Perego: „Es war eines unserer härtesten Spiele der Saison. Hier zu spielen ist unglaublich schwer. Nicht nur wegen der Mannschaft, auch wegen der unglaublichen Fans. Viele große Mannschaften haben hier bereits verloren. Wir aber haben einen Weg gefunden. Wir haben gut begonnen, hatten Ende der ersten Halbzeit eine weitere gute Phase. Es war ein großer Sieg für uns.“

Brose Bamberg startete stark, lag nach etwas mehr als vier Minuten erstmals mit zehn Punkten vorne: 17:7. Erst Mitte des Viertels kam Banvit offensiv ins laufen, angetrieben von 3.000 frenetisch lautstarken Fans. Sie pushten ihr Team zu einem 8:0-Lauf (17:15, 8.). Oncel war es schließlich, der zwölf Sekunden vor Viertelende Brose den ersten Rückstand bescherte: 21:23. Harris erzielte die letzten Punkte mit der Sirene zum 23:23.

Der Beginn des zweiten Viertels war ausgeglichen, kein Team konnte sich mit mehr als drei Punkten absetzen. Mitte des Abschnitts stand es nach drei Heckmann-Punkten in Folge 33:31. Nun übernahm immer mehr Tyrese Rice das Tempo und das Bamberger Spiel. Einer seiner am Ende vier Dreier brachte die Gäste zwischenzeitlich mit fünf Zählern in Front (40:35, 18.). Alexander und abermals Rice bauten die Führung in der Folgezeit auf elf Punkte aus: 46:35. Sechs Zähler blieben davon beim Seitenwechsel noch übrig: 46:40.

Das komplette dritte Viertel konnte Brose den Vorsprung verwalten. Zwar kam Banvit immer wieder zu guten Offensivaktionen und Mitte des Abschnitts auch wieder auf zwei Punkte ran (56:54, 26.), Bamberg aber hatte – unterstützt von vier mitgereisten Fans – immer die passenden Antworten parat und konnte sich seinerseits wieder etwas absetzen. Vor allem Rice übernahm nach wie vor Verantwortung. Zwei Freiwürfe von ihm brachten die erneute Sieben-Punkte-Führung (65:58, 29.), die auch nach 30 Minuten noch Bestand hatte: 67:60.

In den letzten zehn Minuten hieß es eigentlich nur noch Ergebnis verwalten, denn mit einem Sieg, einem Unentschieden, ja sogar mit einer Ein-Zähler-Niederlage wäre Brose weiter gewesen. Und es sah bis Mitte des Abschnitts auch so aus, als ob sich die Bamberger-Anhänger keine Sorgen machen müssten: 75:66. Die letzten Minuten wurde es dann aber dennoch zur Nervenschlacht. Banvit bekam die zweite oder gar dritte Luft und verkürzte die Bamberger Führung sukzessive bis hin zum Ausgleich (81:81, 39.). Nun wurde es hitzig, aber sowohl die Schiedsrichter als auch die Brose-Akteure selbst behielten die Nerven. Am Ende stand ein 88:85-Erfolg zu Buche und damit der Einzug ins Viertelfinale.

Tickets für das Heimspiel am 27. März ab sofort.

Brose Bamberg:

Hickman 11, Rice 32, Zisis 3, Stuckey, Schmidt, Olinde 4, Harris 8, Rubit 14, Alexander 6, Heckmann 7, Taylor 3, Kulboka dnp

Komplette Statistik gibt es hier.

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