Brose Bamberg Stars drücken die Schulbank

„Back to school“ hieß es am vergangenen Dienstag für die Profispieler des deutschen Meisters. Im Rahmen der Brose Bamberg Schoolstour 2018 besuchten Hackett und Co. einige oberfränkische Schulen und sorgten dabei für den ganz besonderen Schulvormittag.

Zwischen Heim- und Auswärtsspielen stand für die Stars von Brose Bamberg am Dienstag ausnahmsweise kein Training auf dem Plan. Denn für die Brose Bamberg Schoolstour 2018 schickte der deutsche Meister seine Profis durch die Region, bei der insgesamt zwölf Spieler den Schülerinnen und Schülern in Ober- und Unterfranken einen Besuch abstatteten.

 

Die auserwählten Schulen freuten sich dabei natürlich nicht nur auf Insider-Tipps in Sachen Basketball, sondern besonders darauf, die Bundesliga- und Euroleague-Stars etwas genauer unter die Lupe nehmen zu können. Hoch im Kurs standen neben den basketballspezifischen Fragen natürlich auch Nachfragen zur eigenen Schulzeit. Wer war wohl als Kind ein wahrer Klassenclown oder entdeckte relativ früh sein Talent für Mathematik? Die Profis gaben einen Einblick und begaben sich selbst ein wenig auf Zeitreise in die eigene Jugend zwischen Schulbuch und Vokabeltests.

 

Ohne orangenes Leder ging es dann allerdings doch nicht so ganz: So gaben Ali Nikolic, Dejan Musli, Nachwuchstalent Henri Drell und Guard Daniel Hackett bei ihrem Besuch einen exklusiven Schnupperkurs in Sachen Basketball. Während in Coburg, Gaustadt und Bamberg gedribbelt und geworfen wurde, drehte sich in Eggolsheim alles um den internationalen Sprachenmix von Brose Bamberg. Big Man Daniel Keppeler besuchte die Grundschule und durfte zwischen Deutsch- und Englischvokabeln auch sogar das eine oder andere neue italienische Wort lernen.

 

Patrick Heckmann und Ricky Hickman fanden sich im Englischunterricht in Burgebrach und Coburg wieder und durften ein wenig aus ihrem Leben als Basketballer erzählen. Ob Trainingszeiten, Meilen sammeln dank Euroleague-Reisestrecken oder die anstehenden Playoffs – die Kids hatten sich sehr genau auf den Besuch vorbereitet und löcherten die Bamberger mit vielen neugierigen Fragen. Für den derzeit verletzten Bryce Taylor hatte der Besuch an einer Bamberger Realschule besonders viel Charme, denn nach dem Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft am Montag durfte der sympathische 31-Jährige sogleich im Deutschunterricht antreten und die wichtigsten Fragen rund um den Bamberger Basketball – natürlich auf deutsch – beantworten. Den Schülerinnen Fabienne Güthlein und Lea Sophia Linzig war die Begeisterung über den Besuch anzumerken: „Am Anfang, als Bryce in die Klasse kam, waren wir alle sehr aufgeregt. Aber es war einfach schön mehr über ihn privat zu erfahren. Dass er bei unserem Deutschunterricht mitgemacht hat war echt toll. Natürlich haben wir dann auch am Ende die Handys ausgepackt und Fotos mit ihm gemacht.“

 

Für Taylor selbst war die Schoolstour 2018 ebenfalls ein voller Erfolg: „Im Namen meiner Teamkollegen kann ich sagen, dass die Schoolstour für uns alle ein tolles Erlebnis war. Es war super, die Schulen heute zu besuchen und mit den Schülerinnen und Schülern in Kontakt zu kommen. Alle waren sehr gut vorbereitet und hatten sich wirklich viel für uns überlegt. Besonders an solchen Tagen merkt man, wie groß die Begeisterung für Brose Bamberg in ganz Freak City ist!“

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