Brose Bamberg steht nach Sieg über Würzburg im Pokal-Viertelfinale

Brose Bamberg hat auch das zweite Spiel innerhalb einer Woche gegen s.Oliver Würzburg gewonnen. Im Achtelfinale des BBL Pokals setzten sich die Bamberger, diesmal vor eigenem Publikum, mit 92:74 durch. Bereits im ersten Viertel legten die Mannen von Ainars Bagatskis den Grundstein für den am Ende nie wirklich gefährdeten Erfolg, in dem sie bereits nach zehn Minuten mit 30:14 führten. Beste Werfer in einer homogenen Brose-Mannschaft waren Tyrese Rice mit 20 Punkten, gefolgt von Stevan Jelovac mit 19 und Augustine Rubit mit 17. Cliff Alexander griff zudem acht Rebounds, Nikos Zisis gab acht Assists.

Ainars Bagatskis: „Wir konnten heute einen wichtigen Sieg einfahren. Würzburg hat eine gute, erfahrene Mannschaft. Unsere Verteidigung haben wir umgestellt und die Gäste dadurch zu Ballverlusten gezwungen. Meine Mannschaft ist aggressiv in das Spiel gestartet und hat es geschafft dieses zu kontrollieren und konzentriert zu Ende zu bringen.“

 

Von Beginn an zeigte Brose, dass es gewillt war, den Sieg vom ersten Spieltag auch im Pokal zu wiederholen. Schnell lagen die Bamberger nach einem Jelovac-Dreier und drei Freiwürfen von Olinde mit sechs Punkten vorne (6:0, 2.). Vor allem aus der Distanz war Brose stark. Bis Mitte des Viertels fanden vier Würfe jenseits der 6,75m-Linie den Weg in den Würzburger Korb und sorgten damit für eine zweistellige Führung: 15:4. Die konnten die Bamberger weiter ausbauen, so dass es nach zehn Minuten 16 Zähler vor hieß, es 30:14 stand.

 

Im zweiten Viertel fand Würzburg nun offensiv besser in die Partie. Allerdings gelang es Brose weiterhin, den Unterfranken ihre schärfste Waffe, nämlich den Dreier, nahezu komplett wegzunehmen. Bis zur Pause trafen die Gäste nur zwei Stück, Brose hingegen war achtmal erfolgreich. Zudem spielte Bamberg äußerst mannschaftsdienlich, was sich bereits zur Halbzeit in zwölf Assists niederschlug. Die Folge: Brose hielt den Vorsprung aus dem ersten Viertel und ging mit einer 51:37-Führung in die Pause.

 

Auch im dritten Viertel brauchten die 6.150 Bamberger Fans eigentlich zu keiner Zeit das Gefühl haben, dass heute etwas anbrennen könnte. Im Gegenteil. Brose blieb weiterhin fokussiert auf beiden Seiten des Spielfeldes. Ein Rice-Dreier sorgte nach gut 23 Minuten für die bis dato höchste Führung: 60:39. Trotz des Vorsprungs ließ Bamberg nicht nach, stand weiterhin eng an seinen Gegenspielern, die nach wie vor große Probleme hatten, ihre Distanzwürfe zu treffen. Vor dem Schlussabschnitt lag Brose Bamberg mit 20 Zählern in Front, hieß es 72:52.

 

Die letzten zehn Minuten verwaltete Brose gekonnt das Ergebnis, ließ sich auch von nun treffsichereren Würzburgern nicht aus dem Konzept bringen. Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 92:74-Erfolg zu Buche und damit das Ticket für das Pokal-Viertelfinale. Wer dort der Gegner sein wird entscheidet sich kommenden Freitag. Da wird nämlich innerhalb der Partie ALBA BERLIN gegen die HAKRO Merlins Crailsheim die nächste Runde ausgelost.

 

Brose Bamberg:

Rice 20, Zisis 7, Jelovac 19, Stuckey 4, Kratzer, Schmidt 2, Olinde 8, Harris 5, Rubit 17, Alexander 8, Heckmann 2, Kulboka

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