Brose Bamberg wankt im Halbfinale: Gelingt der Befreiungsschlag?

Am Dienstag (19:00 Uhr) empfängt Brose Bamberg die Basketballer aus München zum vierten Halbfinalspiel um die deutsche Meisterschaft. Der Serienmeister aus Bamberg liegt nach einer desolaten Vorstellung im dritten Spiel (67:99) inzwischen in der „Best-of-five“-Serie mit 1:2 im Rückstand und steht vor einem entscheidenden Heimspiel. Bei einer weiteren Niederlage ist die Saison für den Titelverteidiger beendet. Telekomsport überträgt den Südgipfel live aus der BROSE ARENA. Das Heimspiel wird präsentiert von der Rakuten Deutschland GmbH.

Ähnlich wie im ersten Spiel der Serie (75:92) überrollten die Münchner die Bamberger am Samstag auch im dritten Spiel. Wie ein vom gegnerischen Treffer gereizter Schwergewichtsboxer legte der Pokalsieger nach dem 1:1 Ausgleich in Bamberg (78:65) noch mehr Furor an den Tag und fügte dem Meister seine höchste Playoff-Niederlage zu (67:99). Der schwer angeschlagene Champion muss sich schütteln und am Dienstag wieder aufstehen, um sich in die nächste Runde zu retten. So zumindest ginge das Drehbuch nach dem Geschmack der Fans von Freak City.

Der von unzähligen Serien gestählte Bamberger Kapitän Nikos Zisis: „Egal, wie viele Punkte du bekommst, es ist nur ein Spiel. Natürlich wird es nicht leichter, aber es steht immer noch erst 1:2“. Auch Daniel Hackett, der sich in München erneut als Vorbild präsentierte, warnt davor, die Köpfe – und die Deckung – hängen zu lassen: „Am Ende ist es erst aus, wenn eine Mannschaft drei Siege hat.“

Und diese Mannschaft will Brose Bamberg sein. Nach acht Titeln aus den letzten neun Spielzeiten ist die Situation für viele jüngere Fans ungewohnt. Aber auch Freak City wird am Dienstag zeigen müssen, was es drauf hat und seine Spieler mit allem was in der Kehle ist unterstützen. Rubit (15P), Radosevic (12) und Wright (11) scorten auch am Samstag zweistellig. Für Maodo Lô (3) und Ali Nikolic (0), die im zweiten Spiel so begeisterten, kann es nur besser laufen. 13 von 24 ihrer Dreipunkt-Würfe versenkten die Münchner am Samstag. Bamberg blieb in dieser Disziplin mit 21,7 Prozent Trefferquote blass. In den bisherigen Playoff-Heimspielen legte Brose eine Quote von 48,9 Prozent auf. Und konnte München seinerseits bei 20 Prozent halten. Auch am Dienstag könnte hier ein Schlüssel liegen.

München kann sich auf die üblichen Verdächtigen Cunningham, Djedovic und Booker verlassen. Auch Reggie Redding, Nationalspieler Danilo Barthel und Braydon Hobbs kommen immer besser in Fahrt. Alles in allem haben alle Spieler in Partie drei punkten können, fünf von ihnen zweistellig.

Sollte Brose Bamberg dieses geschliffene und gefestigte Ensemble zur Freude von Basketball-Deutschland am Dienstag mit Willen, Defense, Ballbewegung und Treffsicherheit erneut stoppen können, käme es am Donnerstag (17:30 Uhr) in München zum entscheidenden fünften Spiel um den Finaleinzug. Dort wartet auf den Sieger ALBA BERLIN.

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