Brose Bamberg will gegen Crailsheim zurück in die Erfolgsspur

Brose Bamberg empfängt zum 28. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga am Sonntag (15 Uhr, live auf MagentaSport.de) die HAKRO Merlins Crailsheim. Die Partie des Tabellenfünften gegen den -fünfzehnten wird präsentiert von Kanal Türpe.

Auf dem Papier ist die Ausgangslage klar: fünf Aufeinandertreffen gab es in Deutschlands höchster Spielklasse bislang, fünfmal hieß der Sieger Brose Bamberg. Zuletzt ging der amtierende Pokalsieger am 10. Spieltag als Gewinner vom Parkett. In Crailsheim siegte Brose mit 93:77. Sechs Spieler punkteten damals zweistellig, am besten Stevan Jelovac mit 14 Zählern. Allein an diesem Namen sieht man: es hat sich seitdem viel getan. Und das auf beiden Seiten. Denn nicht nur Bamberg, sondern auch die Crailsheimer Mannschaft hat sich verändert. Zuletzt machten die Baden-Württemberger Anfang April von sich reden, in dem sie Hollis Thompson verpflichteten. Der kommt in seiner Karriere immerhin auf 265 NBA-Spiele, spielte zudem zuletzt in der EuroLeague für Olympiacos Piräus.

Seine erste Partie für seinen neuen Arbeitgeber absolvierte Hollins (vier Punkte, vier Rebounds, zwei Assists) im letzten BBL-Spiel der Merlins gegen ALBA BERLIN. Dort setzte es eine 69:105-Niederlage. Zuvor allerdings hatten die Mannen des Finnen Tuomas Iisalo zwei Siege feiern können, darunter den Buzzerbeater-Erfolg bei den GIESSEN 46ers und Zuhause gegen Bremerhaven. Durch diese Erfolge sind die Crailsheimer bereits vier Punkte vor einem Abstiegsplatz, haben zudem noch ein Spiel weniger als die Konkurrenz. Daher können die Zauberer einigermaßen frei aufspielend in die BROSE ARENA kommen. Wer auflaufen wird, ist für die Gegner dabei immer ein kleines Ratespiel. Crailsheim hat acht Ausländer in seinem Kader, zwei davon müssen also immer pausieren. Wer das sein wird, entscheidet Iisalo immer erst kurzfristig. Fakt in jedem Fall ist, dass er mit Madgen, Turner, Lawson und Russell vier Spieler in seinen Reihen hat, die im Schnitt zweistellig punkten. Der Australier Madgen sichert mit 4,8 Rebounds zudem durchschnittlich die meisten Abpraller, Turner gibt mit sechs die meisten Assists. Im Hinspiel ärgerte übrigens Sebastian Herrera die Bamberger am meisten: seine 18 Punkte, darunter drei Dreier, bedeuteten für ihn nicht nur den Topscorer-Titel des Spiels, sondern zugleich auch sein bestes Ergebnis in der BBL bislang.

Brose Bamberg liegt dennoch in nahezu allen relevanten Statistiken vorne. Im Schnitt 88,1 erzielten Punkten stehen lediglich 82,7 der Crailsheimer gegenüber. Brose trifft knapp jeden zweiten Wurf aus dem Spiel heraus (49,7%/46,8%), zudem sehr sicher von der Freiwurflinie (82,5%/74,7%). Auch bei den Rebounds haben die Hausherren die Nase vorn (33,5/32,0). Crailsheim indes hat eine leicht bessere Dreierquote (36,6%/37,0%) und verteilt im Schnitt minimalst mehr Assists (20,4/20,5).

Für Brose Bamberg geht es im ersten Heimspiel nach dem Einzug ins Final Four der Basketball Champions League in erster Linie darum, wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Zuletzt setzte es eine Niederlage in Oldenburg. Dort hielt Brose zwar lange Zeit mit, musste aber am Ende anerkennen, wie es Nikos Zisis formulierte, dass „wir energielos waren und nicht frisch genug, um in den letzten Minuten nochmals etwas entgegensetzen zu können.“ Helfen, die Energie wieder zurückzubekommen, sollten anderthalb freie Tage. Nachdem die Mannschaft Donnerstag am frühen Morgen in Bamberg ankam, bat Federico Perego erst am Freitagnachmittag wieder zum Training. Die besten Korbjäger in Oldenburg (Rice 23, Rubit 19) sind auch die besten in der bisherigen BBL-Saison. Da kommt Tyrese Rice auf 15,2 Punkte im Schnitt, Augustine Rubit auf 14,9. Cliff Alexander ist nach wie vor Bambergs bester Rebounder (5,4), wiederum Rice der beste Assistgeber (6,6).

Federico Perego: „Sie haben mit Thompson einen Spieler mit enormer Erfahrung verpflichtet, der ihnen definitiv helfen wird. Sie haben schnelle Guards und gute Schützen. In Gießen haben sie 115 Punkte erzielt, das ist ein Wort. Für uns gilt: wir müssen uns in allen Lagen gegenüber der Partie in Oldenburg verbessern. Wir müssen von der ersten Minute an fokussiert ins Spiel gehen und die Intensität über 40 Minuten hochhalten.“

Für Brose Bamberg stehen nach der Partie in Crailsheim wieder zwei Auswärtsaufgaben auf dem Programm. Über Ostern ist das Team zunächst an Gründonnerstag in Frankfurt, am Ostersonntag dann in Ludwigsburg gefordert.

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