Brose Baskets vor Spiel zwei - Fragezeichen hinter Strelnieks

Durch einen in eigener Halle dominant herausgespielten 95:54-Auftaktsieg liegen die Brose Baskets in der Viertelfinalserie der Beko Basketball Bundesliga gegen die unterfränkischen Rivalen s.Oliver Baskets mit 1:0 in Front. Am Donnerstag um 20 Uhr (live Telekombasketball.de) tritt der deutsche Meister zum zweiten Spiel der Serie in Würzburg an.

In der heißen Atmosphäre der seit  71 Spielen in Folge ausverkauften „Turnhölle“ mit ihren knapp 3200 Zuschauerplätzen wird der Aufsteiger versuchen, die mit 41 Punkten höchste Niederlage der Würzburger-Bundesligahistorie vergessen zu machen. Brose Baskets Head Coach Andrea Trinchieri gibt deshalb auch nichts auf die Höhe des Sieges. „Es steht eins zu null. Es zählt nicht, ob du hoch oder knapp gewonnen hast. Wir haben den ersten Schritt in der Serie gemacht und bereiten uns auf ein hartes Auswärtsspiel vor“, warnt er ausdrücklich.

Mit insgesamt 28 Assists beeindruckte der deutsche Meister zum Auftakt mit schneller und sicherer Ballbewegung. Zu schnell und zu sicher für die an der Grenze zwischen Überforderung und Frust agierenden Gäste. Teils harte Fouls waren das Resultat. So ist der Einsatz von Janis Strelnieks (nach Schlag auf die Wade) Donnerstag sehr fraglich. Patrick Heckmann hingegen, der in Spiel eins einen Schlag ins Gesicht bekommen hat und mit vier Stichen an der Zunge genäht werden musste, wird spielen. Aussetzen muss auf jeden Fall Ali Nikolic. Der Youngster zog sich im Training einen doppelten Bänderriss zu. Im zweiten Spiel ist nochmals eine Steigerung der Intensität zu erwarten. Würzburgs Max Ugrai: „Wir müssen auf jeden Fall unheimlich hart spielen.“ Genau wie zuvor Daniel Theis – „Vor unseren eigenen Fans zu spielen, gibt uns den entscheidenden Extra-Kick, den wir in engen Spielen brauchen“ – zählt auch er auf den Heimvorteil. „Wir sind heimstark und haben tolle Fans, da wird es ganz anders aussehen als heute“, kündigte der Forward noch in Bamberg an.

Auf jeden Fall wird das Duell auf der Spielmacherposition zwischen dem frischgebackenen besten Offensivspieler der laufenden Saison und letztjährigen Finals-MVP Brad Wanamaker und dem All Time Assist Leader der Beko BBL, Dru Joyce, in die nächste Runde gehen. Mit 19 Punkten, vier Rebounds und sieben Assists, hatte im ersten Spiel der Bamberger den besseren Output. Joyce kam auf vier Punkte, einen Rebound und vier Assists, womit er 2,8 Vorlagen unter seinem Schnitt blieb.

Begleitet werden die Brose Baskets von knapp 300 Fans, die ihr Team beim schweren Gang in der lauten s.Oliver Arena unterstützen wollen. Die volle Dosis Freak City gibt es für beide Mannschaften dann wieder am Sonntag (17 Uhr), wenn die Serie nach Bamberg zurückkehrt.

Telekombasketball.de zeigt alle Partien der Brose Baskets live. Radio Bamberg berichtet ebenfalls live vom Spielfeldrand. Ausführliche Berichterstattung rund um die Brose Baskets immer auf brosebaskets.tv und auf den Accounts der Brose Baskets in den sozialen Netzwerken. Tickets und Informationen zu Ticketpaketen sowie zu den Heimspielen der Brose Baskets gibt es auf brosebaskets.de. Karten auch auf eventim.de, im Kartenkiosk an der brose ARENA (0951 – 2 38 37) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse. Telefonische Kartenbestellungen unter 01805 – 350 000 (0,14 €/Min. inkl. MwSt., Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Min. inkl. MwSt.).

Alle Nachrichten