Brose empfängt Berlin zum Heimauftakt

Brose Bamberg empfängt zum ersten Heimspiel der neuen Saison ALBA BERLIN. Jump zur Partie des zweiten Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga ist um 18 Uhr. MagentaSport überträgt das erste „Courtside Live“-Spiel der neuen Saison wie gewohnt live aus der BROSE ARENA.

Beide Teams sind mit zwei Siegen in die noch junge Saison gestartet. Während Brose in der Liga in Bayreuth und im Pokal in Gießen erfolgreich war, hatten die Hauptstädter zwei Heimspiele gegen Würzburg (Pokal) und Vechta, bei denen sie beide Male das Parkett als Gewinner verließen. Freitagabend beschließt der erste EuroLeague-Auftritt seit 2015 den Berliner Heimspielreigen mit der Partie gegen Zenit St. Petersburg. Für Statistikfreunde: es ist das insgesamt 65. Aufeinandertreffen beider Mannschaften. Die bessere Bilanz dabei haben die Gäste, die 36 Siege verbuchen. Allerdings in Bamberg schlägt das Pendel eindeutig zugunsten Broses. Bei 31 Spielen in der BROSE ARENA stehen 20 Bamberger Siege zu Buche. Den letzten gab es – jeder Fan wird sich erinnern – am 17. Februar. Nach dem 83:82-Erfolg war Brose Bamberg zum sechsten Mal deutscher Pokalsieger und Nikos Zisis endgültig unsterblich.

Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen wird ALBA BERLIN nach der Partie in Bamberg absolviert und damit einen Vorgeschmack auf die Herausforderungen der Saison bekommen haben. Dabei war dem Team von Trainerlegende Aito in den ersten Spielen nicht anzumerken, dass wichtige Leistungsträger verletzt fehlten. Bei Johannes Thiemann (Leiste) und Peyton Siva (Wade) geht man von einer längeren Ausfallzeit aus, Stefan Peno und Makai Mason könnten indes wieder in den Kader zurückkehren. Vor allem für die verletzten Aufbauspieler in die Bresche gesprungen ist Martin Hermannsson. Beim deutlichen 101:78-Erfolg gegen Vechta erzielte der Isländer nicht nur zehn Punkte selbst, sondern gab auch noch elf Assists. In dieser Statistik sind die Berliner nach Spieltag eins übrigens unangefochtener Spitzenreiter, verteilten sie doch insgesamt gegen die Niedersachsen 30 direkte Korbvorlagen. Zudem trafen sie gegen Vechta mit 48 Prozent nahezu jeden zweiten Dreierversuch.

Für Brose stand die Trainingswoche ganz im Zeichen der weiteren Findung und Systempflege. Beim Erfolg im MagentaSport BBL Pokal letzten Sonntag in Gießen wurde deutlich, wo Trainer Roel Moors und sein Team noch Handlungsbedarf haben. Daran arbeiteten Staff und Team in insgesamt acht Einheiten bis zum kommenden Sonntag. Was in den bisherigen beiden Partien aber bereits sehr positiv auffiel: Brose ist präsent unter dem Korb – und zwar auf beiden Seiten des Feldes. Gegen Gießen waren es 42 Rebounds, die das Team sammelte (13 davon offensiv), in Bayreuth 39 (ebenfalls 13 am offensiven Brett). Zudem ist sich kein Akteur zu schade, um jedem Ball hinterherzuspringen. Ebenfalls auffällig: an der Linie ist Bamberg stark. Lediglich drei Freiwürfe haben Harris, Lee, Taylor und Co. bislang vergeben – bei insgesamt 32 Versuchen. Dennoch gibt es natürlich Verbesserungsbedarf. Roel Moors hat sowohl nach dem Spiel in Bayreuth als auch in Gießen bemängelt, dass man verpasst habe, die Partie frühzeitig zu entscheiden und die Gegner jeweils durch ungestüme eigene Aktionen wieder hat zurückkommen lassen.

Roel Moors: „Wir müssen von Beginn an fokussiert sein. Ich denke nicht, dass Berlin müde sein wird. Sie haben einen Kader, der die Belastung ohne Probleme abfangen wird. Sie spielen sehr schnell, haben einen guten Rhythmus in der Offensive, lassen den Ball gut zirkulieren. Wir müssen körperlich stark dagegenhalten. Wenn sie erstmal ins Laufen gekommen sind, ist es schwer sie zu stoppen. Daher ist es für unser Spiel enorm wichtig, dass wir ihren Systemen frühzeitig mit unserer Verteidigung den Zahn ziehen.“

Das erste Heimspiel der Saison ist immer etwas Besonderes. In erster Linie natürlich für die Neuzugänge, die die spezielle Atmosphäre in der BROSE ARENA entweder noch gar nicht, vom Bildschirm oder nur vom Hörensagen kennen.

Kameron Taylor: „Es wird ein schwieriges Spiel für uns. Aber ich bin mir sicher, dass die Halle über 40 Minuten laut sein und komplett hinter uns stehen wird. Das wird uns enorm helfen. Ich kann versprechen, dass die Mannschaft von Anfang bis zum Ende alles auf dem Parkett lassen wird.“

Tickets für die Partie sind noch unter tickets.brosebamberg.de oder an der Tageskasse erhältlich.

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