Die Mannschaften der BCL-Saison 2020/2021 im Überblick

Seit gestern stehen die Gruppen für die Basketball Champions League-Saison 2020/2021 fest. Brose Bamberg bekommt es dabei in Gruppe D mit AEK Athen, Cholet Basket, Fortitudo Bologna, Hapoel Holon, Pinar Karsiyaka, RETAbet Bilbao und einem Qualifikanten zu tun. Eine Kurzzusammenfassung der Gruppengegner gibt es im Beitrag zur Auslosung. Nachfolgend in alphabetischer Reihenfolge die Kurzvorstellung der anderen Teams, die an der BCL 20/21 teilnehmen.

Casademont Zaragoza (Spanien): Vielen Basketballfans dürfte Casademont Zaragoza besser bekannt sein unter dem Namen CAI Zaragoza. Ein Sponsorenwechsel hatte auch den Namenswechsel des Clubs zur Folge, bei dem aktuell unter anderem Deutschlands Nationalspieler Robin Benzing unter Vertrag steht. Die Mannschaft, die ihre Heimspiele in der über 10.000 Zuschauer fassenden Arena Pabellón Principe Felipe austrägt, hat eine bewegte Geschichte mit vielen Auf- und Abstiegen hinter sich. Letzte Saison konnten die Mannen aus der Hauptstadt der Region Aragonien im Nordosten Spaniens ins Finalturnier einziehen, mussten sich dort jedoch Real Madrid geschlagen geben. Das letzte Aufeinandertreffen mit Brose datiert aus der Saison 2014/2015. In der Gruppenphase des EuroCups gewannen damals beide Teams jeweils ihr Heimspiel.

 

Darüssafaka Tekfen (Türkei): Der Darüssafaka Spor Kulübü wurde 1914 gegründet, 1951 kam die Basketballabteilung hinzu. Nach starken Anfangsjahren ging es Mitte der 1970er Jahre erst einmal in die Zweitklassigkeit, der man erst 1992 entkam. Es folgten 18 Jahre im türkischen Oberhaus – ohne wirklich nennenswerte Erfolge –, ehe es wieder eine Liga tiefer ging. 2014 holte man die Zweitligameisterschaft, ging abermals hoch. Ein Jahr darauf stieg die Dogus-Gruppe als Haupt- und Namenssponsor ein. Da sie das auch bei der EuroLeague tat, erhielt Darüssafaka eine Wildcard. Das brachte unter anderem die Ex-Bamberger Brad Wanamaker und Marcus Slaughter – geholt vom Ex-Bamberger und damaligen Sportdirektor Mithat Demirel – an den Bosporus. Den ersten Titel der Neuzeit holte das Team 2018, als es den EuroCup gewinnen konnte.

 

Dinamo Banco di Sardegna Sassari (Italien): Die Sardinier sind Spätzünder. 1960 gegründet, gelang erst 2010 der Aufstieg in die erste Liga. In der Premierensaison erreichte das Team aber sofort die Playoffs, zwei Jahre später spielte Sassari erstmals international. Danach folgten die erfolgreichsten Jahre: Pokalsieger 2014, ein Jahr darauf gar das Double aus Meisterschaft und Pokal. 2019 dann die Krönung: mit dem FIBA Europe Cup holte Sassari den ersten internationalen Titel überhaupt nach Sardinien. Im Finale gewannen die Italiener gegen s.Oliver Würzburg. Der Erfolg sicherte zugleich die Teilnahme an der BCL. Zuletzt standen sich Brose und Sassari auf internationalem Parkett 2015/2016 in der EuroLeague gegenüber. Damals gab es zwei deutliche Bamberger Siege.

 

CEZ Nymburk (Tschechien): Der amtierende tschechische Meister trat bereits in den letzten drei Spielzeiten in der BCL an. Scheiterte man bei der ersten Teilnahme noch an den Pre-Playoffs, reichte es beim zweiten Mal bereits für das Achtelfinale. Letzte Saison schloss Nymburk mit nur zwei Niederlagen die Gruppenphase als Tabellenerster ab und sicherte sich durch zwei deutliche Siege über Holon die Teilnahme am Finalturnier. Seine europäischen Spiele trägt der Serienmeister (2004-2020) und 13-malige Pokalsieger in der 12.000 Zuschauer fassenden Tipsport Arena in Prag aus. Bamberg und Nymburk trafen zuletzt in der Gruppenphase der letztjährigen BCL-Saison aufeinander, beide Male blieben die Tschechen Sieger.

 

Falco-Vulcano Energia KC Szombathely (Ungarn): Falco Kosárlabda Club, wie die Mannschaft im Original heißt, wurde 1980 gegründet. Falco ist dabei der Name des Hauptsponsors, eines lokalen Holzunternehmens. Der hatte nach erfolgreichen Jahren Anfang der 2000er finanzielle Probleme, die den Club an den Abgrund brachten. Strenge Sparmaßnahmen und ein guter Konsolidierungsplan aber halfen, um nicht nur wieder auf die Beine zu kommen, sondern 2008 sogar erstmals die ungarische Meisterschaft zu gewinnen. Sieben Jahre länger dauerte es, ehe Szombathely im FIBA EuropeCup die europäische Bühne betrat. Der zweite Meistertitel 2019 brachte dann die erstmalige Teilnahme eines ungarischen Teams an der Basketball Champions League.

 

Filou Oostende (Belgien): Mit 21 Landesmeisterschaften und 19 Pokalsiegen gehört BC Oostende zu den erfolgreichsten belgischen Mannschaften. Und auch in die BCL-Spielzeit 2020/21 geht der Club als amtierender Meister. International läuft es auch immer besser. Verpassten die Belgier bei den ersten drei Teilnahmen an der Basketball Champions League immer den Einzug in die nächste Runde, schaute es letzte Saison anders aus. Als Tabellendritter qualifizierte man sich für die KO-Phase. Dort steht aktuell ein 1:1 gegen Teneriffa auf dem Plan. Es kommt also noch zum Entscheidungsspiel, ob Oostende zum Finalturnier darf oder nicht.

 

Galatasaray Doga Sigorta (Türkei): 1911 gegründet ist Galatasaray der älteste Basketballverein der Türkei. Seitdem stehen fünf Meisterschaften (die letzte 2013), drei Pokalsiege (der letzte 1995) und zwei Erfolge im renommierten türkischen Präsidentencup (1985, 2011) in den Erfolgsbüchern. Zudem war der Verein bis 2015 der einzige türkische Basketballclub, der mit dem EuroCup einen internationalen Titel gewinnen konnte (ein Jahr später holte Fenerbahce die EuroLeague). Seit Sommer 2005 verkauft der Traditionsclub seine Namensrechte. Daher hieß Galatasaray seitdem bereits Galatasaray Cafe Crown, Galatasaray Medical Park, Galatasaray Liv Hospital, Galatasaray Odeabank und seit neuestem Galatasaray Doga Sigorta. Seine Heimspiele trägt das Team im 16.500 Zuschauer fassenden Sinan Erdem Dome aus.

 

Hapoel Bank Yahav Jerusalem (Israel): Der Club gehört zu den erfolgreichsten Teams des Landes. Hapoel Jerusalem wurde zweimal (2015, 2017) israelischer Meister und gewann fünf Mal den Pokalwettbewerb in Israel (1996, 1997, 2007, 2008, 2019) sowie 2004 den ULEB Cup. Die israelische Liga spielt noch bis 30. Juli ihr Finalturnier. Dabei steht Hapoel im Viertelfinale gegen Nes Ziona. Und auch in der BCL sind die Israelis in der Runde der letzten acht. Gegner dort ist Burgos. Zwar sind die Spiele von Jerusalem medial nicht mehr ganz so hoch angesehen, seitdem der sechsmalige NBA-All-Star Amare Stoudemire nicht mehr für den Club spielt, das tut dem Erfolg der israelischen Nummer zwei aber keinerlei Abbruch.

 

Happy Casa Brindisi (Italien): Seit 2012 ist Brindisi ununterbrochen in Italiens erster Liga vertreten. Dabei gleicht die Reise seitdem einer Achterbahnfahrt. Zwei fünfte Plätze waren in den letzten Jahren dabei, aber auch ein 12. und ein 14. In der abgelaufenen Saison stand das Team aus der Hafenstadt an der Adria vor dem Abbruch aufgrund der Corona-Pandemie auf dem fünften und damit einem Playoffplatz. Der Club trägt seine Heimspiele im 3.534 Zuschauer fassenden PalaPentassuglia aus.

 

Iberostar Tenerife (Spanien): Die Spanier sind Träger eines historischen Titels: Sie gewannen 2016/17 die Premierensaison der Basketball Champions League (gegen Banvit). Der Gewinn der BCL war bis dato neben dem Gewinn des Copa de la Príncesa de Asturias, der nur für Zweitligateams offen ist, der bislang einzige Titel. Mittlerweile kamen jedoch zwei weitere hinzu: Iberostar Tenerife gewann den Intercontinental Cup 2017 (Teilnahme durch BCL-Sieg) und 2020 (Teilnahme als Ausrichter). In der abgelaufenen ACB-Saison beendete der Inselclub die Gruppenphase des Finalturniers mit zwei Siegen und drei Niederlagen, hatte damit keine Chance auf das Halbfinale. Der Verein wurde ursprünglich als CB 1939 Canarias gegründet, weshalb für deutsche Hörgewohnheiten hohe Verwechslungsgefahr mit dem jüngeren und wesentlich erfolgreicheren CB Gran Canaria besteht.

 

JDA Dijon Basket (Frankreich): „La Jeanne“ wurde bereits 1880 gegründet und nach der französischen Nationalheldin Jeanne d’Arc benannt. Trotz der langen Historie spielt die Mannschaft erst seit 2011/12 wieder im französischen Oberhaus. Die großen Erfolge (Superpokalsieger, Pokalsieger, Ligapokalsieger und Finalist der FIBA EuroCup Challenge – Niederlage gegen den MBC) liegen alle in der Zeit vor dem Abstieg 2010. 2015 trafen sich Bamberg und Dijon bereits im EuroCup, vorletzte Saison letztmals in der Gruppenphase der BCL. Es gab zwei Bamberger Siege, jedoch blieb vor allem der Wahnsinnsdreier von „Zauberzwerg“ David Holston in Erinnerung, der seine Mannschaft in Dijon aus zwölf Metern in die Verlängerung brachte. Holston dürfte vielen deutschen Fans vor allem von seiner Zeit bei den Artland Dragons bekannt sein, für die er 2011/12 und von 2013-2015 aktiv war.

 

Limoges CSP (Frankreich): 1929 als Cercle Saint-Pierre de Limoges, kurz CSP Limoges, gegründet, war er der erfolgreichste französische Verein der 1980er- und 1990er-Jahre und der einzige, der den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Diesen Titel errang CSP 1993 unter Leitung des jugoslawischen Trainers Božidar Maljković. Zudem ist er europaweit einer von nur sechs Vereinen, die den Landesmeisterpokal, den Pokalsiegerpokal (1988) und den Korać-Cup (1982, 1983, 2000) gewinnen konnte. Finanzielle Probleme machten dem Club Anfang der 2000er Jahre enorm zu schaffen, sorgten für den Abstieg und gar die Auflösung des Vereins. Der wurde 2004 neu gegründet, fing sich sportlich und wirtschaftlich wieder und konnte 2013/2014 seine zehnte Meisterschaft feiern. Eine weitere kam ein Jahr später hinzu. Beim coronabedingten Abbruch der Saison belegte die Mannschaft, für die unter anderem bereits die ehemaligen Bamberger Yassin Idbihi (2008/2009), Zack Wright (2010/2011) und Brad Wanamaker (2012/2013) aktiv waren, Platz acht.

 

Nizhny Novgorod (Russland): BK Nischni Nowgorod wurde 2000 gegründet unter dem Namen NBA. Es folgten mehrere Umbenennungen: NBA (2000–2002), NBA-Seti-NN (2002–2004), NBA-Telma (2004–2006), NBA-Nischni Nowgorod (2006–2009). Seit 2009 ist das Team aus der fünftgrößten Stadt Russlands unter dem Namen BK Nischni Nowgorod unterwegs. Ein Jahr später gelang der Aufstieg in Russlands höchste Spielklasse, ein Jahr darauf stand das Team im Pokalfinale und erstmals auch in der EuroChallenge auf europäischem Parkett. Seitdem hat sich die Mannschaft international etabliert, erreichte unter anderem mehrfach die KO-Phase im EuroCup. Aktuell kämpft das Team noch um das Viertelfinalticket für das Finalturnier der BCL. Nach zwei Spielen gegen Dijon steht es aktuell eins zu eins.

 

Peristeri BC (Griechenland): Der Verein aus dem gleichnamigen Athener Vorort gehörte in den 1990er Jahren zu den erfolgreichsten Clubs Griechenlands. 2000 war Peristeri eines der Gründungsmitglieder der EuroLeague, stellte zudem mit Alphonso Ford den besten Korbjäger der Premierensaison. Es folgten weitere Teilnahmen in der EuroLeague, in der FIBA EuroChallenge und dem FIBA EuroCup, ehe 2004 eine Insolvenz für den Zwangsabstieg sorgte. Nach Jahren der Konsolidierung spielt die Mannschaft nun wieder eine gewichtige Rolle in Griechenlands erster Liga, in der sie bis zum coronabedingten Abbruch Platz drei belegte. In der Champions League schnappte Peristeri Brose in der letzten Saison hauchdünn Platz vier weg, scheiterte im Achtelfinale jedoch an Jerusalem.

 

Rytas Vilnius (Litauen): BC Lietuvos rytas ist der wichtigste Basketballverein aus der litauischen Hauptstadt und gehört neben Zalgiris Kaunas zu den beiden Topclubs des Landes. 1964, also in der Sowjetzeit, wurde der Verein unter dem Namen Statyba gegründet und nahm in Folge an 17 sowjetischen Meisterschaften teil. Nach der Unabhängigkeit Litauens blieb der Name zunächst bestehen. Erst 1997 sollte er sich ändern, nachdem Litauens größte Tageszeitung, Lietuvos rytas, den Club übernahm. Es folgten bis heute fünf Meisterschaften. Das wichtigste Jahr dabei war 2004. Nicht nur, dass die neue Siemens Arena mit einem Fassungsvermögen von 11.000 Zuschauern bezogen werden konnte, es gab mit dem Gewinn des ULEB Cups auch den ersten internationalen Titel. Das erfolgreichste Jahr aber war 2009, als man neben der Meisterschaft auch den EuroCup gewinnen konnte.

 

San Pablo Burgos (Spanien): Gegründet 1994 unter dem Namen Club Baloncesto Miraflores, besteht die professionelle Basketballabteilung erst seit August 2015. Zwei Jahre später spielte das Team erstmals in Spaniens erster Liga. In der ACB gab es zunächst sieben Niederlagen in Folge, ehe am 11. November gegen Murcia der erste Sieg eingefahren werden konnte. Abermals zwei Jahre später, also 2019/2020, setzte sich Burgos in der Qualifikation gegen Kiew durch und absolvierte letzte Spielzeit seine erste Saison auf internationalem Parkett in der Basketball Champions League. Dort marschierten die Spanier als Gruppendritter locker durch die erste Phase, gewannen im Achtelfinale zweimal gegen Sassari und stehen damit aktuell im Viertelfinale gegen Jerusalem. In der heimischen ACB schaffte es das Team von Coach Joan Pennaroya ins Halbfinale, wo allerdings gegen den FC Barcelona Endstation war.

 

SIG Strasbourg (Frankreich): Das französische Topteam aus dem Elsass muss man keinem Basketballfan vorstellen. Zumal die Bamberger Fans in der Saison 2017/2018 kurioserweise die Gelegenheit hatten, das Team live in der BROSE ARENA zu sehen, als medi bayreuth sein BCL-Heimspiel in Bamberg ausrichtete – und gewann. In der abgelaufenen Saison hatten die Franzosen nicht viel zu lachen: In der BCL war bereits nach der Gruppenphase Schluss, in der nationalen Liga lag man bis zum coronabedingten Abbruch lediglich auf Platz zehn. Bamberg traf zuletzt in der EuroCup-Saison 2015 auf SIG und unterlag zweimal.

 

Start Lublin (Polen): Die Polen kommen als Tabellenzweiter der polnischen Liga erstmals in den Genuss, an einem europäischen Wettbewerb teilzunehmen. Der Weg dahin war uneben. 1953 gegründet, stieg das Team sieben Jahre später in die erste Liga PLK auf. Es folgte eine Achterbahnfahrt zwischen Oberhaus und zweiter Liga. 2014 profitierte der Verein von der Aufstockung der PLK von zwölf auf 16 Teams. Seither gehört Lublin zum festen Kreis der Erstligisten und hatte in der abgelaufenen Spielzeit seine bislang beste Saison. Mit einer Bilanz von 17 Siegen bei nur fünf Niederlagen belegte die Mannschaft vor dem coronabedingten Abbruch Platz zwei und sicherte sich somit die Teilnahme an der BCL.

 

Tofas Bursa (Türkei): Eine Besonderheit gleich vorneweg: der Verein, 1974 gegründet, heißt schon immer Tofas Bursa, benannt nach dem gleichnamigen Automobilhersteller, der von Beginn an als Haupt- und Namenssponsor an Bord ist. Seit der Gründung spielte man zunächst in unterklassigen Ligen, ehe 1976 der Aufstieg in die erstklassige Türkiye Basketbol Ligi gelang. Es folgten zahlreiche Auf- und Abstiege, ehe man 1999 mit Tolga Öngören, der später auch EnBW Ludwigsburg und die Walter Tigers Tübingen coachte, einen für den Club perfekten Trainer fand. Er führte Tofas zur ersten Meisterschaft und holte im selben Jahr auch den Pokal. Auf dem Höhepunkt der sportlichen Entwicklung zog sich der Club wegen finanzieller Probleme freiwillig aus der TBL zurück. Nach vier Jahren Abstinenz gelang 2004 der Wiederaufstieg, jedoch konnte man seitdem nicht mehr an die großen Zeiten anknüpfen. Beim durch die Coroa-Pandemie verursachten Abbruch der letzten Saison belegte die Mannschaft Platz fünf und sicherte sich dadurch den Spot in der BCL.

 

Turk Telekom (Türkei): Türk Telekomspor, wie der Verein mit vollem Namen heißt, ist der Basketballclub der türkischen Hauptstadt Ankara. Gegründet 1980 spielt die Mannschaft seit 1991 in der ersten Liga. Den größten Erfolg feierte das Team im Jahr 2008 mit dem Pokalsieg. Zudem sicherte man sich in diesem Jahr auch den türkischen Supercup, genannt Präsidentenpokal. Zudem stehen zwei Vizemeistertitel auf dem Briefbogen: 1997 und 2008. Auch bei deutschen Spielern ist der Verein nicht unbeliebt. Jan Jagla spielte in den Saisons 2006/2007 und 2010/2011 in der türkischen Hauptstadt; in der zweiten Spielzeit stand Heiko Schaffartzik an seiner Seite. Letzte Saison belegte das vom türkischen Mobilfunkunternehmen Türk Telekom gesponserte Team vor dem coronabedingten Abbruch Platz sieben.

 

VEF Riga (Lettland): VEF Riga ist der älteste lettische Basketballverein. Der Name stammt vom gleichnamigen Hersteller von Rundfunkgeräten (Valsts Elektrotehniskā Fabrika), der den Club 1929 gründete. Der Verein hat eine bewegte Geschichte, wurde nach Ende der Sowjetunion 1992 sogar aufgelöst. 2007 erfolgte die Neugründung. Seitdem stehen sechs Meisterschaften zu Buche, die letzte in der Saison 2018. Gegen Brose gab es in der abgelaufenen Spielzeit in der Gruppenphase der BCL zwei deutliche Niederlagen. Seine Heimspiele trägt VEF Riga in der über 11.000 Zuschauer fassenden Arena Riga aus.

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