Die Youngsters legen los – JBBL und NBBL vor Saisonstart

Die NBBL-Mannschaft von Brose Bamberg/Tröster Breitengüßbach und die JBBL-Mannschaft der Regnitztal Baskets starten am kommenden Sonntag in ihre neuen Spielzeiten. Während die U16-Spieler der Baskets im Basketball Center Hauptsmoor in Strullendorf auf die Rhein-Neckar Metropolitans treffen (12:30 Uhr), reist die U19 in die bayerische Landeshauptstadt und duelliert sich mit der Internationalen Basketball Akademie München (15 Uhr).

„Uns geht es vor allem um die Ausbildung“, erklärt der Head Coach der NBBL-Mannschaft Brose Bamberg/Tröster Breitengüßbach Kevin Kositz vor dem Saisonauftakt. „Wir müssen keine Meisterschaft holen. Natürlich wollen wir aber den größtmöglichen Teamerfolg haben, das ist klar.“ Gelingen soll das vor allem über die Ausbildung der jungen Spieler. „Wir wollen die Jungs besser machen und über diesen Weg erfolgreich spielen.“ Die Ziele des NBBL-Teams seien langfristig angelegt. „Deshalb haben wir auch keine externen Spieler geholt, sondern wollen versuchen, mit Spielern unseres Programms zu spielen“, erklärt Kositz und ergänzt: „Im Sommer haben wir evaluiert, welche Talente wir im Kader haben und haben genauso wie bei unserer ProB-Mannschaft beschlossen, mit unseren Jungs in die Saison zu gehen. Mal sehen, wohin uns das führt.“

Auch die U16 des Bamberger Nachwuchsprogramms geht einen neuen Weg. „Wir sind eine relativ junge Mannschaft und haben nur fünf Spieler aus dem älteren Jahrgang in unserem Team – dafür aber zehn aus dem jüngeren Jahrgang“, berichtet Cheftrainer Thomas Lorber. „Deshalb werden wir abwarten müssen, wie die jungen Spieler in die JBBL finden.“ Mehrere Spieler hätten das Potenzial „langfristig in unserem Programm zu sein“, verrät Lorber. „Ob das nun bis in die NBBL reicht oder sogar für die ProB oder gar für die BBL genug ist, werden wir sehen.“ Eine konkrete Zielsetzung im Hinblick auf die Tabelle gebe es auch für die Regnitztal Baskets nicht. „Die ersten sechs Spiele sind eine Art Qualifikation, um später um die deutsche JBBL-Meisterschaft zu spielen. Die ersten drei Teams unserer Gruppe kommen weiter, aber auch die hinteren vier Mannschaft haben durch Spiele gegen Mannschaften aus der West-Gruppe noch die Chance, die Playoffs zu erreichen.“ Wesentlich spezifischer seien die Ziele, wenn es um die Zukunft der Spieler geht. „Wir wollen möglichst viele Jungs für die NBBL vorbereiten – und das auch schon möglichst bald.“

Zuerst steht aber für beide Teams der Start in den regulären Ligabetrieb an. Kositz und Co. reisen dafür nach München und treffen auf eine Mannschaft, die „in den letzten Jahren immer sehr intensiv gespielt hat“. Der Coach präzisiert: „Sie verteidigen häufig mit einer Ganzfeld-Presse und doppeln auch oft.“ Verzichten muss Kositz leider auf den verletzten Kay Bruhnke. Ansonsten ist der komplette Kader der U19 fit.

Die Regnitztaler treffen zum Auftakt auf einen Neuling in der JBBL. Die Rhein-Neckar Metropolitans haben sich durch fünf deutliche Siege qualifiziert und stellen für die Baskets eine schwere Aufgabe dar. Lorber will deshalb von seiner Mannschaft aggressiven und schnellen Basketball sehen: „Wir wollen über das ganze Feld verteidigen und mit Tempo agieren.“ Als Beispiel dienen dabei auch die Profis von Brose Bamberg, wie Lorber abschließend beschreibt: „Wenn die Jungs sehen, dass Youngster ganz oben eine Chance erhalten und immer Vollgas geben, dann ist das für uns ein gutes Zeichen. Brose ist ganz klar ein Vorbild.“

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