Jugendaktionen - Round up #13

Grundschultag, kinder + Sport Basketball Academy mit Obst und Miller, und ein erfolgreicher Saisonabschluss für das Team Oberfranken.

Premiere für 280 Kinder und zwei Profis

„Das ist wirklich eine Herausforderung“, zeigte sich Brose Baskets Neuzugang Darius Miller beeindruckt vom Parcours der ‚kinder + Sport Basketball Academy‘, bei der er am Dienstag gemeinsam mit Andi Obst in Höchstadt zu Gast war. Projektleiter Sebastian Böhnlein warf beide Profis ins kalte Wasser und gab den beiden die Allstar- und  damit schwerste Level-Übung im Bereich Koordination zur Aufgabe: Hotsteps durch die Koordinationsleiter bei gleichzeitigem Dribbeln mit zwei Bällen. Nach kleineren Anfangsschwierigkeiten zeigten sich beide dabei souverän und konnten ihren „Vorsprung“ als Profis nutzen. Der Besuch von Miller und Obst, die natürlich geduldig Fragen beantworteten und Autogramme gaben, war nur ein Highlight der zweitägigen Veranstaltung.

Insgesamt 280 Kinder legten bei dem zweitägigen Event in der Aischtalhalle in Höchstadt/Aisch ihre Levelprüfung ab. Die Kinder zwischen acht und 14 Jahren kamen aus der Don Bosco Schule Höchstadt, Grundschule Höchstadt Süd, Anton Wölker Schule, der Mittelschule Höchstadt und des Gymnasiums Höchstadt. Initiiert und perfekt vorbereitet hatte die Veranstaltung ein basketballbegeisterter, ehemaliger Lehrer der Don Bosco Schule Höchstadt: „Ich möchte mich herzlich bei Rudi Rippl für die Einladung und Unterstützung bedanken. Die Stimmung in der Halle war großartig und wir haben schon beschlossen, dass es auf jeden Fall ein Folgeevent geben wird“, so Projektleiter Sebastian Böhnlein. 

 

REWE Gesundheitstag in Ebern

Am 26. März fand der erste REWE Gesundheitstag in diesem Schuljahr statt, Auftakt war an der Grundschule Ebern. Mit dabei waren die Grundschule Ebern mit der Außenstelle Rentweinsdorf und die Förderschule Ebern. 350 Kinder aus 16 Klassen der Jahrgangsstufen 1-4 wurden die wichtigen Themen Sport, Bewegung und Ernährung anhand eines Bewegungs- bzw. Sinnesparcours vermittelt und damit nähergebracht. Den Bewegungsparcours leiteten die Jugendtrainer der Brose Baskets.

Der Sinnesparcours wurde betreut von Ines Popp, Ernährungsberaterin von REWE. Möglich gemacht wurde das Event vom REWE Markt Schrempf OHG; gestellt wurden sowohl die Lebensmittel als auch das Personal zur Durchführung.

Ebenfalls vor Ort war die Firma Rhön Sprudel, die sich mit einer Getränkeverkostung am Sinnesparcours beteiligte. „Der Auftakt unserer Gesundheitstage ist uns gut gelungen, alle hatten großen Spaß. Neben Andrea Schrempf vom örtlichen REWE Markt geht mein Dank auch an Lehrerin Petra Haubner, die den Tag gut vorbereitet hat“, so Sebastian Böhnlein, Jugendkoordinator der Brose Baskets.

Die nächsten REWE Gesundheitstage finden in Stegaurach, Burgebrach und in Hirschaid statt.

 

Erfolgreicher Saisonabschluss für das Team Oberfranken

Ein bis auf den letzten Platz besetztes, rappelvolles Basketball Center Hauptsmoor bildete in Strullendorf den stimmungsvollen Rahmen für einen gelungen Saisonausklang. In Form des folgenden 59:39 Erfolges (Viertelergebnisse: 11:11, 16:6, 15:14 & 17:8) über die SG Weiterstadt/Kronberg fand die Saison 2014/2015 in der U17-Bundesliga dann auch aus sportlicher Sicht ein versöhnliches Ende für das Team Oberfranken. Ein in jeder Hinsicht verbessertes Auftreten im Vergleich zur Vorwoche sowie der spürbare Kampfes-Wille, im Reboundduell keinen Ball verloren zu geben, sorgten für einen letztlich über den Großteil der Spielzeit hinweg überzeugenden Spielverlauf, welcher dahingehend zum Saisonabschluss ein folgerichtiges, belohnendes Novum parat hielt: Erstmals im diesjährigen Saisonverlauf musste die Mannschaft der beiden Trainer Patrick Seidel und Konstantin Hammerl keinen einzigen Viertelverlust hinnehmen.

Nach einem insgesamt ausgeglichenen Spielbeginn beider Teams begann das spielerische Momentum ab Ende des ersten Viertels dann auf die Seite der oberfränkischen Hausherrinnen zu kippen, was Gästetrainer Hendrik Schwab direkt dazu bewog, im Rahmen zweier Auszeiten (7te u. 9te Spielminute) auf seine Mannschaft einzuwirken. Auch wenn einige einfache Wurfchancen ihren Weg in den Korb verfehlten bzw. offensive Unkonzentriertheiten ab und an dem eigenen Lohn im Wege standen, so hatte die junge Bamberger Truppe im weiteren Verlauf vor allem das defensive Geschehen unter Kontrolle. Abgesehen temporärer Sorglosigkeiten, welche die hessische Spielgemeinschaft ihrerseits nochmals zu Möglichkeiten des Aufbäumens nutzte (26te u. 33te Spielminute (je 0:5)), läuteten jeweils sechs bzw. acht (34te bzw. 39te Spielminute) schnelle Punkte der Gastgeberinnen schließlich den positiven, vorläufigen Abschluss des WNBL-Spielbetriebes ein. „Ähnlich vieler vergangener Partien konnten wir auch heute oftmals schlechte Korbabschlüsse unserer Gegenspielerinnen forcieren; entgegen den Auftritten der letzten Wochen waren wir allerdings wieder bereit, auch in letzter Konsequenz um die folgenden Rebounds zu kämpfen“, findet eine glückliche Teamkapitänin Ramona Hesselbarth nach ihrem altersbedingt letzten WNBL-Auftritt eine offensichtlich simple Erklärung für die defensive Überlegenheit ihres Teams. Gewiss erwähnenswert in diesem Zusammenhang auch der Einsatzwille von Felicia Winter, welche diesen Grundgedanken im wörtlichen Sinne in besonderem Maße verkörperte: Gerade in den engen Phasen der zweiten Halbzeit fand beinahe ein jeder Angriff der Gastmannschaft sein Ende in ihren schnellen Armen, wodurch sie oftmals den Ausgangspunkt vieler sehenswerter Fast-Breaks bildete. Und auch die beiden verbliebenen Akteure des Jahrgangs 1998 – Carolin Zimmer sowie LaTisha Lott – erfüllten in ihrem jeweils letzten WNBL-Spiel gewohnt zuverlässig ihre Aufgaben und waren so maßgebend an dem erfreulichen Gesamtbild des Team Oberfranken an diesem Abend beteiligt.

Ungeachtet dessen, dass relativierend gewiss zu berücksichtigen ist, dass der Partie aufgrund des schon vor Spielbeginn feststehenden sportlichen Abstiegs beider Mannschaften vorläufig keine sportliche Relevanz mehr zukam bzw. Weiterstadt/Kronberg infolgedessen unter anderem auf den Einsatz seiner Topscorerin Melissa Kolb (17,2 Punkte/Spiel) verzichtete, so schöpft Cheftrainer Patrick Seidel dennoch Mut aus der Darbietung seiner Mädchen: „Voraussichtlich werden wir in den Qualifikationsrunden zur kommenden Saison, welche Ende Juni ausgespielt werden, auch auf die Spielgemeinschaft aus Weiterstadt/Kronberg treffen, welche über eine ähnliche Kaderstruktur wie wir selbst verfügt: Viele U15 Spielerinnen haben neben einigen erfahrenen Recken den jeweiligen Kern der Mannschaft gebildet. Somit lässt mich unser Auftritt in diesem Aufeinandertreffen trotz des alles in allem letzten Endes definitiv enttäuschenden, sportlichen Abstiegs zuversichtlich auf die kommenden Wochen und Monate vorausschauen.“

Für das Team Oberfranken spielten: Hesselbarth, Ramona (13 Punkte/2 „Dreier“); Goller, Isabell (11/0); Hartmann, Anika (10/0); Okosun, Alexandra (8/0); Förner, Julia (5/0); Lott, LaTisha (5/0); Winter, Felicia (4/0); Landwehr, Magdalena (2); Zimmer, Carolin (1); Distler, Jana-Sophie (0); Hager, Franziska (0); Spiegel, Sarah (0)

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