Kurzarbeit und Gehaltsreduzierungen bei Brose Bamberg

Die Bamberger Basketball GmbH reagiert auf die durch die Corona-Pandemie drohenden massiven wirtschaftlichen Einschnitte, schickt seine Belegschaft in Kurzarbeit und vereinbart mit Trainern und Spielern Einkommensreduzierungen.

Arne Dirks: „Ich erlebe in dieser schwierigen Zeit einen verständnisvollen und solidarischen Umgang seitens der gesamten Belegschaft. Auch aus großen Teilen der Fanszene und unserer Partner erfahren wir ein hohes Maß an Unterstützung und Hilfsbereitschaft.“

Als Zeichen der Solidarität wird Hauptsponsor Brose trotz der massiven wirtschaftlichen Einschnitte in der Automobilindustrie seine finanzielle Unterstützung für die laufende Saison nicht kürzen und erhofft dies auch von den Co-Sponsoren.

In einer gemeinsamen Besprechung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek, Geschäftsführer Arne Dirks, Trainern und Spielern einigte man sich auf die Reduzierung der Bezüge um 50 Prozent.

Michael Stoschek: „Ich bin allen dankbar, die unsere Basketballgesellschaft in der aktuellen Krise unterstützen und die unvermeidlichen Maßnahmen akzeptieren. Sehr enttäuscht bin ich darüber, dass unser Kapitän Elias Harris als einziger die Vereinbarung abgelehnt hat.“

Für wie lange diese Maßnahmen Bestand haben werden, hängt davon ab, ob und wann die Basketballsaison in Deutschland fortgesetzt wird. Aktuell ist die Spielzeit bis 30. April ausgesetzt.

Alle Nachrichten