Nächster deutscher Neuzugang: Kenneth Ogbe wird Bamberger

Brose Bamberg hat den letzten deutschen Spot für die neue Spielzeit unter Dach und Fach gebracht und Kenneth Ogbe mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Der 25-jährige, 1,98m große Shooting Guard kommt von Meister und Pokalsieger ALBA BERLIN.

Johan Roijakkers: „Kenneth hat mit seiner Länge und seiner Athletik eine große Bedeutung für unsere Verteidigung. Er bekommt mit Sicherheit mehr Spielanteile bei uns, als er in den letzten Jahren hatte. Daher wird er sich bei uns auch offensiv mehr zeigen können und eine große und wichtige Rolle einnehmen.“

Kenneth Ogbe: „Ich komme ja aus München, kenne daher Bamberg sehr gut und war als Kind häufiger in der Arena. Daher weiß ich, was mich erwartet. Und darauf freue ich mich. Für mich war klar, dass Brose der richtige Verein für mich ist, nachdem ich mit Coach Roijakkers gesprochen hatte und der mir aufgezeigt hat, wie und was er mit mir plant. Ich habe ein richtig gutes Gefühl. Ich bin hier richtig, um den nächsten Schritt zu gehen. Ich werde mich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft stellen und wie immer ich kann, dem Team helfen. Ich bringe viel Energie aufs Parkett, bin immer positiv und habe sehr viel Spaß am Basketballspielen.“

Kenneth Ogbe durchlief das Jugendprogramm des Basketballinternats Urspringschule. Dort gewann er 2011 und 2013 mit der U19-Mannschaft jeweils den Meistertitel der Nachwuchs Basketball Bundesliga. Nach dem zweiten Titel ging er an die University of Utah, war dort unter anderem Mannschaftskamerad des österreichischen NBA-Spielers Jakob Pöltl. In seinem letzten Universitätsjahr wechselte er innerhalb der NCAA an die Utah Valley University, für die er in 33 Spielen mit durchschnittlich 13,7 Punkten den besten Schnitt der Mannschaft auflegte. Im Juni 2018 wurde der in München geborene Ogbe von ALBA BERLIN unter Vertrag genommen. Für die Hauptstädter kam er insgesamt 54 Mal in der Bundesliga und 34 Mal in internationalen Wettbewerben zum Einsatz, wurde zudem letzte Saison Pokalsieger und Meister. Zum letzten Titel trug er beim Finalturnier mit im Schnitt knapp zehn Punkten maßgeblich bei.

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