Ober sticht Unter reloaded – siegen oder fliegen gegen Würzburg

Exakt eine Woche nach dem erfolgreichen Saisonauftakt empfängt Brose Bamberg s.Oliver Würzburg (20:30 Uhr) erneut zum Derby. Am Samstag geht es in der BROSE ARENA aber nicht um Liga-Punkte, sondern um das Weiterkommen im BBL-Pokal. Der Verlierer kann das erste Saisonziel streichen. Das „Do-or-Die“-Spiel wird präsentiert von Schuh Mücke und ist – selbstverständlich – in der Dauerkarte enthalten. Zudem gibt es noch Tickets an der Abendkasse.

Zum Start in die easyCredit-Saison 2018/19 setze sich Brose Bambergs neue ROTation in Würzburg mit 84:80 durch. Erfahrung und ein Quäntchen Glück gaben in einem über weite Strecken engen Spiel am Ende den Ausschlag zu Gunsten des neunmaligen Meisters. Und ein gutaufgelegter Augustine Rubit, der 24 Punkte markierte und vier Rebounds sammelte. Die Lufthoheit (36:28) sprach am Ende ebenfalls für die Bamberger, die den unterfränkischen Gastgebern in Person von Ex-Bamberger Gabe Olaseni nur drei Offensiv-Rebounds überließen. Ausruhen dürfen sich die Oberfranken auf dem Erfolg nicht. Am Samstag werden die (Schafkopf)-Karten neu gemischt.

 

Würzburg traf nur rund 30 Prozent seiner Dreipunktwürfe. Zu wenig, wie auch Head Coach Denis Wucherer befand: „32 Prozent Dreier genügen für uns […] nicht. Wir müssen Richtung 40 Prozent kommen, dann können wir so ein Spiel wie heute auch gewinnen.“ Besonders Neu-Würzburger Jordan Hulls verdarb die Quote. Er schoss fünf Fahrkarten bei sieben Versuchen. In der letzten Saison lag seine Trefferquote bei 52 Prozent. Würzburg hat also noch viel Feuer-Potential. Und Bamberg ein Ziel: die Dreier verteidigen.

 

Auch die Spieler von Ainars Bagatskis haben zum Auftakt bei weitem noch nicht alles gezeigt. Scharfschütze Arnoldas Kulboka nahm nur drei Würfe aus der Distanz und verwandelte einen. Tyrese Rice drückte siebenmal von jenseits der Dreipunktelinie ab – und traf nur einen Wurf. Das kann der Bamberger Go-to-Guy besser. Insgesamt fordert Bagatskis von seiner Mannschaft: „Wir müssen uns auf beiden Seiten des Courts steigern. Offensiv haben wir richtig schlecht performt. Das mag bei 84 erzielten Punkten zwar etwas komisch klingen, ist aber so. Wir haben selten unsere Systeme so gespielt, wie wir es täglich im Training machen. Daran müssen wir arbeiten. Außerdem müssen wir besser verteidigen. Es kann nicht sein, dass wir die gefährlichen Dreierschützen so oft alleine und frei stehen lassen.“

 

Nicht zum Einsatz kam am vergangenen Samstag Elias Harris. Der Big Man laboriert nach ausgestandener Knie- an einer Oberschenkelverletzung. Sein Einsatz ist auch für das Pokalspiel fraglich. Definitiv mitwirken dagegen wird Patrick Heckmann. Der freut sich besonders, denn schließlich liegt sein letztes Heimspiel aufgrund seiner Schulter-OP schon eine ganze Zeit zurück: „Für mich ist es über ein halbes Jahr her, seitdem ich das letzte Mal Zuhause gespielt habe. Von daher freue ich mich sehr. Die anderen werden auch endlich in den Genuss kommen, vor den eigenen Fans zu spielen, die wirklich unglaublich sind und eine einzigartige Stimmung machen. Das wird uns alle nochmals zusätzlich pushen.“

 

Am reformierten Pokal nehmen bis auf die beiden Aufsteiger alle BBL-Teams teil. Die Paarungen sowie das Heimrecht werden jeweils ausgelost. Die nächste Runde ist angesetzt für den 22./23. Dezember. Für Bamberg geht es danach mit der Premiere in der Basketball Champions League weiter. Am 10. Oktober empfängt Freak City den spanischen Vertreter Montakit Fuenlabrada.

 

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Foto: Viktor Meshko

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