Pokalfinale reloaded: Brose Bamberg empfängt Berlin

Zum bereits dritten Aufeinandertreffen zwischen Brose Bamberg und ALBA BERLIN in dieser Saison kommt es am Sonntag (18 Uhr, live auf MagentaSport.de) anlässlich des 26. Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga. Die Partie wird präsentiert von LOTTO Bayern.

28:35 lautet die ewige Bilanz im Duell zwischen Brose Bamberg und ALBA BERLIN. Besser für Bamberg sieht es aus, wenn man nur die Spiele in der BROSE ARENA hernimmt. Da ging Brose, bei insgesamt 30 Partien, 20 Mal als Sieger vom Parkett. Zuletzt am 17. Februar. Mit 83:82 holten sich die Mannen von Federico Perego den ersten Titel der Saison und wurden Pokalsieger. Der Erfolg war damals Sieg Nummer fünf in Folge. Mittlerweile stehen wettbewerbsübergreifend zwölf auf Broses Habenseite.

ALBA BERLIN kommt mit breiter Brust in die BROSE ARENA. Durch zwei Siege gegen Andorra stehen die Hauptstädter im Finale des EuroCups. Zudem kommen sie ausgeruht nach Bamberg, denn zwischen ihrem letzten Spiel und dem am Sonntag liegen ganze neun Tage. Das Gefährliche an ALBA BERLIN ist ihre Ausgeglichenheit. Sechs Spieler punkten im Schnitt zweistellig, Giedraitis mit 13,3 am besten. Sowieso sind die Albatrosse eine Offensivmaschinerie, die, wenn sie ins Laufen kommt, vom Gegner kaum zu stoppen ist. Durchschnittlich etwas mehr als 91 Punkte erzielen sie im Schnitt, halten ihre Konkurrenten dabei selbst bei knappen 80. Und sie sind von überall gefährlich, treffen mehr als jeden zweiten Wurf (51,4%) und knapp 40% ihrer Dreipunktversuche. Auch im Rebound ist Berlin stark. Durchschnittlich 36 Abpraller sichern sich Aitos Mannen, über zwölf davon alleine die besten Rebounder Luke Sikma (6,4) und Landry Nnoko (5,8). Geführt wird die Mannschaft vom EuroCup-Halbfinal-MVP Peyton Siva, der neben elf Punkten im Schnitt auch noch sieben Assists verteilt.

So ist es auch kein Wunder, dass ALBA BERLIN in nahezu allen Statistiken vor Brose Bamberg liegt. Die Gäste erzielen mehr Punkte im Schnitt (89,4/91,5), treffen besser aus dem Feld (50,4%/51,4%) und besser von jenseits der Dreierlinie (36,9%/39,6%). Zudem greifen sie mehr Rebounds (33,6/36,2) und verteilen mehr Assists (20,7/23,9). Einzig bei getroffenen Freiwürfen ist Brose Bamberg vorne (82,8%/76%). Und dennoch: in der Tabelle der easyCredit BBL liegt der Pokalsieger aktuell auf Platz drei, Berlin ist fünfter. Daher wird auch das Endergebnis interessant sein, denn zum Schluss könnte es auch auf den direkten Vergleich ankommen. Das Hinspiel in Berlin hat Brose damals – unter anderen personellen Voraussetzungen – mit 88:92 verloren.

Trotz der statistischen Unterlegenheit geht Brose Bamberg aber natürlich mit viel Selbstvertrauen ins Spiel. Der 71:67-Erfolg gegen AEK Athen, immerhin Titelverteidiger der Basketball Champions League und amtierender Intercontinental Cup-Champion, im Viertelfinalhinspiel der BCL gibt dem Team um Federico Perego weiter Auftrieb. Die Erkenntnis aus dem Sieg: Brose Bamberg kann über 40 Minuten leidenschaftlich und aggressiv verteidigen. Diese Tugend wird auch am Sonntag gefragt sein. Zudem benötigen die Bamberger einen guten Tag in der Offensive. Beim Erfolg gegen Athen waren die Quoten in Ordnung, aber keineswegs richtig gut. So traf Brose nur etwas mehr als 40 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Verlass gegen die Griechen war auf Cliff Alexander. Der Center, der durch den kurzfristig verletzungsbedingten Ausfall von Elias Harris viel Spielzeit bekam, erzielte 19 Punkte, holte dazu noch sieben Rebounds und war maßgeblich daran beteiligt, dass Brose Bamberg am kommenden Mittwoch im Rückspiel eine gute Ausgangsposition vorfindet. In der BBL sind Tyrese Rice (15,3) und Augustine Rubit (15,2) die durchschnittlich besten Schützen. Rice gibt zudem noch knapp sieben Assists pro Partie. Cliff Alexander hat sich zu Broses bestem Rebounder auf nationalem Parkett gesteigert (5,5).

Federico Perego: „Sie kommen ausgeruht zu uns, das ist natürlich ein Vorteil. Wir müssen versuchen ihrer Energie unsere entgegenzusetzen. Wir müssen aufs Parkett gehen und hungrig sein. Natürlich haben sie Wut im Bauch ob des verlorenen Pokalfinals. Wir sind aber so gefestigt, dass wir dagegenhalten können.“

Nach Berlin geht es für Brose Bamberg in einen heißen April. Den Beginn des mit möglicherweise neun Spielen versehenen Monats macht das Viertelfinalrückspiel am Mittwoch bei AEK Athen. Am darauffolgenden Sonntag ist Brose dann zum 27. Spieltag der easyCredit BBL bei den Telekom Baskets Bonn zu Gast. 

Über LOTTO Bayern:

LOTTO Bayern ist langjähriger Partner der Brose Bamberg. Das Produktangebot der Staatlichen Lotterieverwaltung reicht von der Sportwette ODDSET über Aufreiß- und Rubbellose, die tägliche Zahlenlotterie KENO mit der Zusatzlotterie Plus 5, den Fußball-TOTO, die europäische Lotterie Eurojackpot, die Rentenlotterie GlücksSpirale mit ihrer Zusatzlotterie „Die Sieger-Chance“ sowie die Zusatzlotterien Spiel 77 und Super 6 bis hin zum Hauptprodukt LOTTO 6aus49. LOTTO Bayern ist darüber hinaus Betreiber der neun bayerischen Spielbanken.

LOTTO Bayern bietet den Bürgern auf seriöser, staatlicher Grundlage die Möglichkeit zur Teilnahme an legalen und transparenten Glücksspiel-Angeboten. Verbraucherschutz, Spielsuchtprävention und Jugendschutz sind dabei selbstverständlich.

LOTTO Bayern – ein Wirtschaftsunternehmen des Freistaats Bayern – ist seit mehr als 70 Jahren Partner des Sports und Förderer des Gemeinwohls. Die staatlichen Lotteriegesellschaften griffen dem Sport in Deutschland in den vergangenen Jahren mit bis zu 500 Millionen Euro jährlich finanziell unter die Arme. Der Breitensport, der Leistungs- und der Nachwuchssport wurden vom Freistaat Bayern in den letzten Jahren mit bis zu 50 Millionen Euro pro Jahr unterstützt. Unzählige Projekte im Bereich des Amateur-, Leistungs- und Nachwuchssports sind damit entscheidend und nachhaltig mitfinanziert worden.

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