Vorbereitung auf die Playoffs beginnt in Speyer

In vier ihrer letzten sechs Hauptrundenspiele der laufenden Zweitliga-Spielzeit geht es für die Basketballerinnen der DJK Brose Bamberg gegen Kontrahenten aus der oberen Tabellenhälfte

Zum Auftakt reist die Mannschaft von Trainer Ulf Schabacker nach Speyer, wo sie am Sonntag ab 18.00 Uhr auf die dort beheimateten TSV TOWERS trifft. Die liegen im Rennen um die Playoffs derzeit einen Sieg hinter dem Trio Würzburg, Mainz und Heidelberg auf Rang sechs und sind somit gefordert.

Während die Bambergerinnen nach ihrem 64:57-Erfolg im Frankenderby mit dem komfortablen Vorsprung von vier Siegen samt gewonnenem direkten Vergleich im Windschatten von Spitzenreiter Grüner Stern Keltern Position zwei innehaben, zeichnet sich dahinter ein Vierkampf um die Playoff-Plätze drei und vier ab. Angeführt wird die Verfolgergruppe von den Würzburgerinnen, die im Dreiervergleich mit den punktgleichen Teams aus Mainz und Heidelberg aktuell die Nase vorne haben. Mit zwei Punkten Rückstand in Lauerstellung befinden sich die TSV TOWERS Speyer/Schifferstadt, die in den bisherigen direkten Duellen der Rückrunde gegen die unmittelbare Konkurrenz allerdings bereits Federn lassen mussten (56:73 gegen Würzburg, 58:66 gegen Mainz). „Im Grunde können sie sich keine Heimniederlage mehr leisten, wenn sie in die Playoffs wollen“, sieht DJK-Headcoach Ulf Schabacker den Gegner einerseits in der Pflicht, „andererseits ist es mittlerweile schon so, dass wir eine Favoritenstellung einnehmen und erst einmal keiner von einem Sieg gegen uns ausgeht“. Dementsprechend könnten die Rheinland-Pfälzerinnen um Topscorerin Uta Gelbke (16,9 Punkte pro Partie), die den Brose-Damen schon im Hinspiel (75:62) einen harten Kampf lieferten, ein Stück weit unbekümmert aufspielen.

Ab und an eine Spur weniger Unbekümmertheit und dafür etwas mehr Konzentration fordert Schabacker indes von seinen Schützlingen: „Es gilt, wie in jedem Auswärtsspiel, die Fehlerquote gering zu halten. Das heißt in erster Linie, dass wir die Zahl unserer Ballverluste im Vergleich zu den letzten Begegnungen wieder reduzieren müssen. Gleichzeitig muss unsere Defensive funktionieren.“ Im ersten Aufeinandertreffen beider Teams war es allen voran Mandy Müller, die die DJK-Korbjägerinnen nicht auf der Rechnung hatten. 23 Zähler gingen seinerzeit auf das Konto der 1,83m großen Flügelspielerin, 15 auf das von Gelbke. Mit Kathryn Verboom steht TSV-Trainer Harald Roth inzwischen außerdem die erfolgreichste Werferin der vergangenen Saison wieder zur Verfügung. Die 28-jährige Kanadierin feierte nach schwerer Knieverletzung und über sechs Monaten Zwangspause zu Beginn der Rückrunde ihr Comeback. Auf Bamberger Seite wird mit Rückkehrerin Kathrin Gut ebenfalls eine Spielerin im Aufgebot stehen, die im Hinspiel noch nicht dabei war. „Auch wenn sie die meisten ihrer Kolleginnen kennt oder sogar schon mit ihnen zusammengespielt hat, wird es noch ein wenig dauern, bis sie wieder richtig im Rhythmus ist. Ihre Korbgefährlichkeit ist aber in jedem Fall ein Faktor, der unsere Offensive variabler macht“, so Schabacker.

DJK Brose Bamberg: Beck, Dorberth, Duckarm, Gut A., Gut K., Gröger, Ilmberger, Lohneiß, Miller, Münder, Schrüfer, Sokman, Thorman, Zeis

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